IMPROVE Leadership

Unter dem Titel „Leadership 2020“ hat Daimler vor gut einem Jahr ein Umdenken im Konzern angestoßen. Neue Führungsprinzipien sollen erarbeitet werden. Viele Unternehmen denken in eine ähnliche Richtung. Sie wollen außerhalb der gewohnten Strukturen wie Start-ups arbeiten. Dazu gehören eine andere Feedback-Kultur und neue Formen der Leistungsbewertung, aber auch die Idee, agile Methoden und Strukturen zu implementieren.

Was steckt dahinter?

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Führungskultur AKTIV gestalten!

Den bereits mit der Gründung der „Manufaktur für Führungskultur im Mittelstand e.V. formulierten Anspruch eine starke „Gemeinschaft zur Förderung einer attraktiven Führungskultur in mittelständischen Unternehmen“ zu sein, werden wir auch in 2017 konsequent unter dem Leitthema: „Erfolgsfaktor Führungskultur – Führungskultur aktiv gestalten“ verfolgen. Denn mehr denn je beschäftigen viele mittelständische Unternehmen essentielle Fragen der Führung: Steht Führung vor dem Hintergrund einer sich rasant verändernden Arbeitswelt vor einer radikalen Neudefinition? Muss sich eine neue Führungskultur entwickeln? Werden hierarchische Strukturen komplett aufgelöst und durch stärkere Vernetzung und Kooperation ersetzt?

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Erfolg macht sexy

„Wahre Schönheit kommt von innen“, so heißt es in einem bekannten Werbespot. Das erscheint mir allemal besser, als Lifting, Aufspritzen und was weiß ich, was es da so alles gibt.

Wenn man den Artikel „Machtwechsel in München – BMW überholt Siemens als größter Industriekonzern“ in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 22.03.2015 liest, dann hat man den Eindruck, dass BMW die gleiche „Philosophie“ verfolgt.

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„Während im Siemens-Konglomerat eine Umstrukturierung die nächste jagt, hat BMW einen Lauf. Die Marke strahlt. Sellten war der Stolz größer unter den Blechbiegern aus Milbertshofen, die von der Familie Quandt Anfang der sechsziger Jahre vor der Pleite gerettet wurden. „Sind wir nicht eine tolle Company?“, tönt heute ein Aufsichtsrat. Heerscharen junger, gut ausgebildeter Leute aus aller Welt sehen das genauso, Monat für Monat gehen 20.000 Bewerbungen im BMW-Hauptquartier ein: Erfolg macht sexy.“

20.000 Bewerbungen pro Monat, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Nun gut, nicht jeder ist BMW. Gleichwohl gilt die Erfolgsformel für jedes Unternehmen. Die Qualität der Führung nimmt dabei eine entscheidende Rolle ein. So ist zu erklären, das es zum Beispiel einer meiner mittelständischen Kunden mit 80 Mitarbeitern schafft, 15 Auszubildende in eine abgelegene ländliche Region zu „locken“.

Erfolg ist und bleibt die beste Employer Branding Maßnahme.

 

Michael Kohlhaas

Gute Führung bindet Fachkräfte

Die klassische Volkswirtschaftslehre betrachtet seit Adam Smith die Faktoren Arbeit, Kapital und Boden. Neuerdings werden häufig auch Wissen (Humankapital) oder die Führung eines Unternehmens als volkswirtschaftlicher Produktionsfaktor angesehen. Je knapper solche Produktionsfaktoren sind, desto sorgfältiger werden sie gehegt und gepflegt. Für Mitarbeiter und Mitarbeiterführung werden also goldene Zeiten anbrechen. Für schwache Führungskräfte wird es ein eher hartes Brot. Und das ist auch gut so, sowohl für die Mitarbeiter als auch für den Unternehmenserfolg.

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Warum Facilitation und Coaching so wirksam sind

„Autos kann man nicht von innen anschieben“. So las ich es dieser Tage in einem Post in einem der sozialen Netzwerk. Anstöße und solche „Anschieber“ kommen oft erst von außen, wenn man die eigene Position hinterfragt. Warum ist das so? Weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist, was Segen und Fluch zugleich ist. Die Bildung von Gewohnheiten ist einerseits das Ergebnis von Lernprozessen. Wenn die Gewohnheiten aber einmal etabliert sind, dann verhindern sie oftmals neues Lernen. Das ist der Grund, warum (Selbst-) Reflektion als eine der entscheidenden Voraussetzungen für die Entwicklung nicht nur von Führungskräften gesehen wird.

Was das mit Facilitation und Coaching zu tun hat? Eine ganze Menge.

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