Die Hierarchie auf den Kopf stellen

Wir von der Manufaktur für Führungskultur im Mittelstand e.V. hatten am Dienstag dieser Woche (16.07.2019) ein sehr spannendes Netzwerktreffen mit Ulrich Lohmann, einem agilen Experten der ersten Stunde. Als promovierter Biologe mit Schwerpunkt in Mikrobiologie und Botanik hat er die Wunder agiler Strukturen vor langer Zeit in der Natur entdeckt und sie auf die allsafe GmbH & Co KG angewandt, bei der er 13 Jahre lang die Unternehmenskultur maßgeblich mitgeprägt hat. Mit durchschlagendem Erfolg – allsafe JUNGFALK wurde mehrfach ausgezeichnet als einer der Top Arbeitgeber Deutschlands. Warum? Weil Arbeiten auf Augenhöhe, eine faire Gewinnbeteiligung und Partizipation der Mitarbeiter als selbstverständlich gelebt werden.

Die klassische Unternehmenshierarchie wurde buchstäblich auf den Kopf und der Kunde mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt der Unternehmensaktivitäten gestellt. Hierarchien wurden abgeschafft und durch flexible Projektarbeit mit kundenorientierten Kernprozessen ersetzt.

Eine Kernbotschaft für die „Evolution anpassungsfähiger Unternehmen“, so auch der Titel seines Vortrages lehnt sich an den Begriff der schöpferischen Zerstörung an, der dem österreichischen Nationalökonomen Joseph Schumpeter zugeschrieben wird.

Nach einer kritischen Bestandsaufnahme müssen Veränderungen eingeleitet werden, die zwangsläufig mit der Zerstörung von Teilen des Ist-Zustandes einhergehen. Erst dadurch gelingt der Übergang in eine Phase der Innovation, in der viele Dinge ausprobiert werden. Die Erfolg bringenden Aktivitäten münden dann in die vierte Phase des unternehmerischen Wachstums, bis durch eine neuerliche Bestandsaufnahme der Prozess neuerlich startet – kontinuierliche Verbesserung eben.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Lohmann ist dabei auch eine radikale Änderung des Führungsdenkens, das die Mitarbeiter viel stärker in die Eigenverantwortung stellt, als dies üblicherweise in klassisch hierarchischen Unternehmen der Fall ist.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den zahlreichen Teilnehmern an der Veranstaltung für die spannenden Diskussions-beiträge. Vor allen Dingen bedanken wir uns bei Achim Mey (im Bild rechts, Dr. Ulrich Lohmann (Mitte), Autor rechts) von der Mey Generalbau GmbH, in dessen Geschäftsräumen wir Gast sein durften.

Wenn Sie wie wir für das Thema „Führung“ brennen, dann werden Sie Mitglied in unserer Manufaktur für Führungskultur im Mittelstand e.V.

Michael Kohlhaas

Managementbewertung im IMPROVE-Zyklus (Teil 2)

Self Assessment (Selbstbewertung) und Strategieklausur vs. 
Managementbewertungen nach ISO Managementsystemen


Im Teil 1 des Beitrags wurde grundsätzlich dargestellt, wie ein Self Assessment sowie eine Strategieklausur als Managementbewertung im IMPROVE-Zyklus ausgestaltet werden können.
Im zweiten Teil geht es heute um die Frage der konkreten Umsetzung.

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Warum tut sich nichts?

Warum tut sich nichts? Ist es ein hinzunehmendes Phänomen, dass die emotionale Bindung der Mitarbeiterinnen Gauß-normalverteilt ist? Und – im systemischen Sinne – auch ganz viel mit den Mitarbeiterinnen zu tun hat, nicht nur mit der Organisation und/ oder den viel gescholtenen Führungskräften?

Wie ist Ihre Meinung? Kommentieren Sie oder schreiben mir eine Mail an m.kohlhaas@100persent.de

Digitale Welten überall

Werden Sie Teil dieses Wandels. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den Wandel mitgestalten können.

Seit zwei Jahren gibt es die vom Wirtschaftministerium geförderte Transferplattform BW Industrie 4.0. Bei der Industrietagung 2019 wollen wir Sie über diese erfolgreichen Projekte informieren und Sie davon überzeugen, dass auch Sie zukünftig von einer Zusammenarbeit mit der Transferplattform BW Industrie 4.0 profitieren können.

Unser Mitglied in der Manufaktur für Führungskultur im Mittelstand e.V., Rainer Bachmann, moderiert die Veranstaltung.

Hier finden Sie den Veranstaltungsflyer und alle Informationen zur Anmeldung.

Arbeitgebermarke stärken

Welches mittelständische Unternehmen möchte das nicht? Sich mit einfachen Mitteln vom Wettbewerb abheben. Mit einem einfachen Facelifting ist es aber nicht getan. Zugegeben: das Plakat der Maler- und Lackiererinnung Düsseldorf ist schon ein wenig böse. Aber es trifft – übertragen auf unser Thema – auch beim Thema „Arbeitgebermarke“ den Kern der Dinge.

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