Führungsveranstaltungen im Herbst

Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Höchste Zeit, um auf unsere Veranstaltungen im Herbst hinzuweisen. Im Oktober steht wieder ein spannendes Netzwerktreffen in Tübingen auf dem Programm und der November bringt unser jährliches Highlight: das 6. Führungssymposium für den Mittelstand, diesmal in Stuttgart unter dem Motto: Wachstumsfaktor Agilität im Mittelstand.

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Wirksames Führungsverhalten in digitalen Zeiten

Nur effektive Führung ist gute Führung, sie zählt zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren in Unternehmen. Effektivität ist ein Maß für Wirksamkeit. Es beschreibt das Verhältnis von erreichtem Ziel zu definiertem Ziel. Das ist die Konstante der Führungsarbeit. Die digitale Transformation erfordert von Managern allerdings eine neue Art von Führungsstil, um den Mitarbeitern in diesen unruhigen Zeiten Orientierung zu geben: die transformationale Führung.

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Die Hierarchie auf den Kopf stellen

Wir von der Manufaktur für Führungskultur im Mittelstand e.V. hatten am Dienstag dieser Woche (16.07.2019) ein sehr spannendes Netzwerktreffen mit Ulrich Lohmann, einem agilen Experten der ersten Stunde. Als promovierter Biologe mit Schwerpunkt in Mikrobiologie und Botanik hat er die Wunder agiler Strukturen vor langer Zeit in der Natur entdeckt und sie auf die allsafe GmbH & Co KG angewandt, bei der er 13 Jahre lang die Unternehmenskultur maßgeblich mitgeprägt hat. Mit durchschlagendem Erfolg – allsafe JUNGFALK wurde mehrfach ausgezeichnet als einer der Top Arbeitgeber Deutschlands. Warum? Weil Arbeiten auf Augenhöhe, eine faire Gewinnbeteiligung und Partizipation der Mitarbeiter als selbstverständlich gelebt werden.

Die klassische Unternehmenshierarchie wurde buchstäblich auf den Kopf und der Kunde mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt der Unternehmensaktivitäten gestellt. Hierarchien wurden abgeschafft und durch flexible Projektarbeit mit kundenorientierten Kernprozessen ersetzt.

Eine Kernbotschaft für die „Evolution anpassungsfähiger Unternehmen“, so auch der Titel seines Vortrages lehnt sich an den Begriff der schöpferischen Zerstörung an, der dem österreichischen Nationalökonomen Joseph Schumpeter zugeschrieben wird.

Nach einer kritischen Bestandsaufnahme müssen Veränderungen eingeleitet werden, die zwangsläufig mit der Zerstörung von Teilen des Ist-Zustandes einhergehen. Erst dadurch gelingt der Übergang in eine Phase der Innovation, in der viele Dinge ausprobiert werden. Die Erfolg bringenden Aktivitäten münden dann in die vierte Phase des unternehmerischen Wachstums, bis durch eine neuerliche Bestandsaufnahme der Prozess neuerlich startet – kontinuierliche Verbesserung eben.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Lohmann ist dabei auch eine radikale Änderung des Führungsdenkens, das die Mitarbeiter viel stärker in die Eigenverantwortung stellt, als dies üblicherweise in klassisch hierarchischen Unternehmen der Fall ist.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den zahlreichen Teilnehmern an der Veranstaltung für die spannenden Diskussions-beiträge. Vor allen Dingen bedanken wir uns bei Achim Mey (im Bild rechts, Dr. Ulrich Lohmann (Mitte), Autor rechts) von der Mey Generalbau GmbH, in dessen Geschäftsräumen wir Gast sein durften.

Wenn Sie wie wir für das Thema „Führung“ brennen, dann werden Sie Mitglied in unserer Manufaktur für Führungskultur im Mittelstand e.V.

Michael Kohlhaas

Managementbewertung im IMPROVE-Zyklus (Teil 2)

Self Assessment (Selbstbewertung) und Strategieklausur vs. 
Managementbewertungen nach ISO Managementsystemen


Im Teil 1 des Beitrags wurde grundsätzlich dargestellt, wie ein Self Assessment sowie eine Strategieklausur als Managementbewertung im IMPROVE-Zyklus ausgestaltet werden können.
Im zweiten Teil geht es heute um die Frage der konkreten Umsetzung.

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