Was Deutschlands Führungskräfte alles falsch machen – aber nicht die bei B.i.TEAM

„Was Deutschlands Führungskräfte alles falsch machen“. So titelte Kristin Rau einen Artikel vom 13. Mai 2021 in der WIWO-Online. Danach sind die deutschen Vorgesetzten von ihrem Führungsstil durchaus angetan, zeigt eine Studie. Die Mitarbeitenden teilen diese Auffassung allerdings nur eingeschränkt, was letztlich zulasten von Engagement, Einfallsreichtum und Zufriedenheit geht.

Zwar stammt die zitierte Studie (DIE KUNST DES FÜHRENS in der Digitalen Revolution; Kienbaum & StepStone Leadership Survey 2018), wie der Titel schon andeutet, aus dem Jahr 2018. Die Ergebnisse dürften aber an Aussagekraft nichts verloren haben. In der Studie untersuchten die Managementberatung Kienbaum und die Online-Jobplattform StepStone den Veränderungsgrad von Führung im Zuge der Digitalisierung der Arbeitswelt. Für die Studie haben StepStone und Kienbaum im ersten Quartal 2018 eine Online-Befragung durchgeführt, an der rund 13.500 Fach- und Führungskräfte teilgenommen haben.

Erkenntnisse aus der Studie

Es besteht eine große Diskrepanz zwischen der Selbst- und Fremdwahrnehmung von Führungsverhalten. Führungskräfte überschätzen ihr eigenes Führungsverhalten in Bezug auf die Führungsstile, die von Mitarbeiter*innen als ideal angesehen werden. Sie unterschätzen ihr Führungsverhalten in Bezug auf die von den Mitarbeiter*innen als weniger positiv empfundenen Führungsstile.

Wie kommt diese Diskrepanz zustande? „Für eine objektive Selbsteinschätzung ist Feedback wichtig“, wird Sebastian Dettmers, Geschäftsführer von StepStone zitiert, „doch daran mangelt es häufig.“ Die Studienautoren empfehlen den Führungskräften deshalb, sich regelmäßig von Mitarbeitern und Kollegen bewerten zu lassen. „Eine gesunde Selbsteinschätzung ist der erste Schritt zu besserer Führung“, so Dettmers. Und die werde in Zeiten der Digitalisierung immer wichtiger. Wer seinen Mitarbeitern Verantwortung übertrage und sie darin unterstütze, eigene Entscheidungen zu treffen, werde die Digitalisierung am besten bewältigen.

Umsetzung in die Praxis bei B.i.TEAM

Ein Hinweis vorab: Robert Matzke, Geschäftsführer der B.i.TEAM GmbH teilt gerne seine Erfahrungen mit unserem Führungsfeedback mit Ihnen, und zwar im Rahmen unseres „Führungsimpuls Mittelstand“ am 26.11.2021 von 11.00 – ca. 12.15 Uhr. https://tinyurl.com/7uh6wwxn

Mit sehr ähnlichen Fragen beschäftigte sich die B.i.TEAM Gesellschaft für Softwareberatung mbH aus Karlsruhe. B.i.TEAM versteht sich als Experte für ERP-, CRM- & Business Intelligence-Softwarelösungen auf der Basis von Microsoft Dynamics, SAP und Qlik. B.i.TEAM ist mit rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Standorte Berlin, Karlsruhe und München regional, bundesweit und international für den Erfolg ihrer Kunden im Einsatz. Für eine Firma, die das TEAM schon im Namen führt, sind Wertschätzung, Respekt und Achtung untereinander wichtige Voraussetzungen für die tägliche Zusammenarbeit und im Umgang miteinander.

Im Zuge von größeren strukturellen und personellen Veränderungen, hat sich B.i.TEAM vor rund drei Jahren mit einem intensiven Review der Unternehmensidentität befasst.

Hierzu gehörten die Festlegung der Leitsätze und Führungsgrundsätze sowie des Wertegerüsts.

Johari-Fenster (nach Joseph Luft und Harry Ingham)

Im Frühjahr 2021 galt es nun, einen geeigneten Partner zu finden, der das Führungskräfte-Feedback als 360°-Feedback professionell organisiert und durchführt. Die Wahl fiel schließlich auf uns, die 100PersEnt GmbH & Co. KG. Wir haben Erfahrung aus rund 600 moderierten Feedback-Workshops für die unterschiedlichsten Organisationen.

Ausgehend von den seinerzeit erarbeiteten Basisdokumenten (im Wesentlichen Unternehmenswerte und Führungsgrundsätze) wurden zunächst die Befragungsdimensionen und sodann Verhaltensanker definiert. Bei den Verhaltensankern handelt es sich um Statements, die sich auf beobachtbares Verhalten beziehen. Beispiel: „Meine Führungskraft sorgt in unserem Team für regelmäßigen Austausch (z.B. regelmäßige Besprechungen, fachlichen Austausch, Wissenstransfer u.ä.).“

In dem Führungskräftefeedback schätzt sich nun die Führungskraft auf einer 6er-Skala selbst ein. Die Führungskraft der Führungskraft, zwei Kollegen und die Mitarbeiter*innen sollen nun aus drei Perspektiven jeweils ihre Wahrnehmung mitteilen.

Wichtig ist noch zu erwähnen, dass die Verhaltensanker des Führungskräfte-Feedback inhaltlich widerspruchsfrei zu bisherigen und einem laufenden Führungskräfteentwicklungsprogramm formuliert werden. Die Verhaltensanker sind also im echten Wortsinne tailormade und spiegeln so die Unternehmensidentität von B.i.TEAM wider.

Zusammenfassung

„Von Natur aus sind die Menschen fast gleich; erst die Gewohnheiten entfernen sie voneinander“. (Konfuzius)

So ist es nun einmal: der Mensch ist ein „Gewohnheitstier“. Das bedeutet aber nicht, dass man Gewohnheiten nicht verändern kann. Manche Verhaltensweisen sind jedoch im Laufe der Jahre so in Fleisch und Blut übergegangen, dass sie uns nicht mehr bewusst sind. Damit fehlt eine wesentliche Voraussetzung für eine gegebenenfalls wünschenswerte Verhaltensänderung: eben dieses Bewusstsein. Und zwar das Bewusstsein nicht nur für die Notwendigkeit der Änderung, sondern auch über die nämliche Verhaltensweise selbst: der so genannte „blinde Fleck“.

Es gibt keine „objektive Wahrheit“. Die Menschen richten Ihr Verhalten entsprechend ihren persönlichen, d.h. subjektiven Wahrnehmungen aus, und zwar unabhängig davon, ob sie dies der Führungskraft mitteilen oder nicht. Durch das Führungsfeedback wird die Wahrnehmung artikuliert und die Wirkung des Führungsverhaltens auf die Mitarbeiter bewusst. Erst dadurch erhält die Führungskraft die Möglichkeit, Ihr Verhalten zu reflektieren und gegebenenfalls zu ändern.

Mit unserem Tool „Führungsfeedback“ können Sie nur gewinnen!

Was Deutschlands Führungskräfte alles falsch machen – aber nicht die bei B.i.TEAM!

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■ Michael Kohlhaas

Verwendete Literatur

Peus, C., Brau, S. & Frey, D. (2015). Leadership Style Assessment. Ein Situational Judgement Tet zur Erfassung von Führungsstilen. Göttingen: Hogrefe.

Diestel,S.,  Dettmers, S., Jochmann, W., Hermann, A., Fastenroth, L. und Patricia Pela, P. (Hrsg.; 2018). Die Kunst des Führens in der digitalen Revolution. StepStone GmbH (Düsseldorf) und Kienbaum Institut @ ISM GmbH (Dortmund)


Sie wollen effizienter und agiler werden? Sie planen die Verbesserung ihres Managementsystems und Ihrer Managementstrukturen? Sie wollen Ihre Führungskräfte dahingehend entwickeln, dass Sie neben der Effizienz im Tagesgeschäft offen für Veränderungen sind und mit Unsicherheit umgehen können? Dann rufen Sie uns an: 07478/ 2690 775. Wir beraten Sie gerne.

Hier finden Sie erste Anregungen, um Ihre Führungsprozesse zu professionalisieren.

Die 100PersEnt GmbH hat sich auf das Thema Führung im Mittelstand fokussiert.

Schwerpunkte unserer Arbeit sind die Strategieentwicklung und die Strategieumsetzung im Mittelstand – von der punktuellen Beratung bis hin zum Leadership Process Owner (LPO).

Darüber hinaus bieten wir auch Werkzeuge im Umfeld der Führungskräfteentwicklung an: vom Online-Angebot zur Eignungsdiagnostik von Führungskräften (BIP), über die Analyse des Führungsverhaltens (LSA) bis hin zum Coaching, gerne auch als Online-Coaching.

Wenn Sie ein unverbindliches Kennenlerngespräch vereinbaren möchten, stehe ich Ihnen gerne unter m.kohlhaas@100persent.de oder telefonisch unter 07478/ 2690 775 zur Verfügung.

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