Mitarbeiterverbundenheit vs. Mitarbeiterbindung

Unabhängig von der Branche kämpfen viele Unternehmen derzeit mit hoher Fluktuation. Aufgrund des Arbeitskräftemangels haben sie Schwierigkeiten, den Bedarf an Personal zu decken.

„Ein echter Knackpunkt hinsichtlich der Mitarbeiterbindung ist die Führung. Um Mitarbeiter zu halten und zu motivieren, sollte die Führungskultur einer stärkeren Transformation unterzogen werden. Keine leichte Aufgabe, denn eine moderne Personalführung erfordert in der Regel ein tiefgreifendes Umdenken.“

So heißt es in einer  neuen Studie „Mitarbeiterbindung 2030“, die F.A.Z. Business Media | research gemeinsam mit Cornerstone herausgegeben hat.

Aber: Ist Mitarbeiterbindung der Schlüssel zur Lösung des Problems? Was soll das sein?

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Flache Hierarchien erfordern Entscheidungen und Taten von allen Mitarbeiter*innen

Die gesellschaftliche Entwicklung und die betrieblichen Anforderungen laufen nach meiner Wahrnehmung immer mehr auseinander. Mehrere 1.000 Seiten Gesetze und Verordnungen erscheinen jedes Jahr im Bundesgesetzblatt (https://www.iwkoeln.de/themen/unternehmen-und-maerkte/buerokratie.html). Nicht wenige sprechen in diesem Zusammenhang von staatlicher Bevormundung und Gängelung. Gleichzeitig erfordern flacher werdende Hierarchien mehr eigenverantwortliches Handeln. Wie kann das zusammen gehen?

Am kommenden Dienstag geht es in meiner Leadership-Vorlesung an der HFU Furtwangen um das Führen der eigenen Person.

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Paralyse durch Analyse – raus aus der prädezisionalen Handlungsphase

„Prädezisionale Handlungsphase“, zugegeben: auf den ersten Blick ein Begriff aus der Kategorie „Klugsch…“. Im Rubikonmodell der Handlungsphasen beschreibt sie die Phase der Analyse, des Abwägens zwischen mehreren Handlungsoptionen.

Wenn die Phase der Analyse jedoch lähmend langsam bis hin zur Handlungsunfähigkeit verläuft, die Entscheider von der Reichhaltigkeit der Möglichkeiten geradezu paralysiert sind, dann kann Management im Drucker’schen niemals wirksam werden.

Und nochmal Drucker: „Was alle Erfolgreichen miteinander verbindet, ist die Fähigkeit, den Graben zwischen Entschluss und Ausführung äußerst schmal zu halten“.

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Lehrauftrag an der HFU Business School Furtwangen

Leadership, Strategieentwicklung und -implementierung sowie Führungskräfteentwicklung sind mir seit vielen Jahren eine Herzensangelegenheit. Von daher habe ich mich über die Anfrage von Prof. Dr. Armin Trost sehr gefreut, ob ich mir eine Lehrtätigkeit zum Thema Leadership an der HFU Business School verstellen könne.

Ich musste nicht lange überlegen, um zuzusagen. Nach der Erledigung der Formalitäten und der Konzeption des Semesters ging es für die erste Veranstaltung rasch ans „Eingemachte“ und in die Details.

Gestern fand die erste Veranstaltung im sog. Wahlpflichtfach „Leadership – psychologische und organisationale Implikationen“ statt.

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INTAVIS Peptide – mehr Zukunft geht nicht.

Mit dem Produktionsstrategie – Workshop am 14.03.2023 wurden bei der INTAVIS Peptide Services GmbH (IPS) in Tübingen die Weichen für die Zukunft gestellt, konkret für die Apotheke des 21. Jahrhunderts mit personalisierten Medikamenten.

Die IPS gehört seit über 15 Jahren zu den führenden Firmen in der Automatisierung, Herstellung und Analytik von komplexen, hochreinen Peptiden und Peptidarrays.

Die Gesellschafter der IPS sehen einen hohen Bedarf an individuellen Wirkstoffen, insbesondere Peptiden, in der Zukunft. Es wird zunehmend mehr individuelle Therapieansätze geben und diese Therapien müssen Wirkstoffe in GMP-Qualität verwenden. Die IPS soll zu einem Zentrum für die bedarfsgerechte Herstellung von Wirkstoffen nach GMP-Richtlinien (Good Manufacturing Practice) werden. Und genau dies ist das gemeinsame Ziel der Beteiligten. Die IPS, die schon heute über eine hochqualitative Produktion von Peptiden für Forschungsanwendungen verfügt, wird um den Bereich der GMP-Produktion erweitert werden.

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