Crisis? What Crisis?

So lautete der Titel des vierten Albums, das die Gruppe Supertramp 1975 auf den Markt brachte. Ob Supertramp diesen Titel heute wählen würde, ist nicht überliefert. Aber es ist auch heute so, dass Unternehmen unterschiedlich stark unter der Multi-Krise leiden. Die einen trifft es schicksalhaft brutal, die Betroffenheit der anderen ist dicht dran am Supertramp-Titel.

In meinem Kundenkreis nehme ich wahr, dass diejenigen, die seit Jahren in ihre Führungskultur investierten, nun in der Krise den Return-On-Invest realisieren.

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Gute Führung = überzeugende Strategie + entschlossene Umsetzung

Ganze Bibliotheken sind gefüllt zu den Themen Führung, Strategie und dergleichen. Der Grund ist einfach: Gute Führung gilt mindestens als Erfolgsfaktor, wenn nicht gar als Garant für unternehmerischen Erfolg.

Schon in meiner aktiven Zeit als angestellter Manager hat mich nichts so sehr begeistert wie gut „funktionierende“ und deshalb auch erfolgreiche Teams. Das liegt natürlich (auch) an der individuellen Kompetenz der einzelnen Teammitglieder. Aber nicht ausschließlich. Es liegt auch an Strukturen und Prozessen und deren hervorragender Koordination. Und insofern bin ich heute immer noch begeistert, wenn ich meine Kunden langjährig betreue und dabei mit Menschen zusammenarbeite, die Steve Jobs so treffend beschrieb:

„Ein Hoch auf die Verrückten, die Außenseiter, die Rebellen, die Unruhestifter, die runden Dübel in den eckigen Löchern. Diejenigen, die die Dinge anderes sehen, sie mögen keine Regeln und sie haben keinen Respekt vor dem Status Quo. Man kann sie zitieren, ihnen widersprechen, sie glorifizieren oder verachten, so ziemlich das Einzige, was man nicht tun kann, ist sie zu ignorieren. Denn sie verändern Dinge, sie treiben die menschliche Rasse voran. Und wenn einige sie als Verrückte verachten, sehen wir das Geniale in ihnen. Denn die Menschen, die verrückt genug sind zu glauben, sie könnten die Welt verändern, sind diejenigen, die es tun.“

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Strategiearbeit ist wichtiger denn je

„Wenn Du die Windrichtung nicht ändern kannst, dann musst Du die Segel neu ausrichten.“

Das genau hat das Führungsteam des adstec IIT GmbH am vergangenen Donnerstag getan. Nach der sehr intensiven zweitägigen Selbstbewertung zur Erarbeitung der Stärken und Verbesserungspotential (Wir berichteten: https://erfolgsfaktormanagementimmittelstand.com/2022/07/25/swot-das-zentrum-des-strategischen-dreiklangs/#more-4465 )

traf sich das Führungsteam letzte Woche zur Strategieklausur. Zur Vervollständigung der SWOT-Analyse wurden zunächst die Chancen und Risiken diskutiert, also– um im Bild zu bleiben – die Frage erörtert, aus welcher Richtung der Wind weht. Angesichts der Vielzahl der aktuellen Krisen und deren Impact auf das eigene Unternehmen gab es eine Menge an Einflussfaktoren festzuhalten.

In einem weiteren Schritten wurden sodann die strategische Ausrichtung und die Durchbruchziele im Sinne der verwendeten Hoshin Kanri X-Matrix für die nächsten drei bis fünf Jahre formuliert. Einer der wichtigsten Aspekte der Hoshin Kanri X-Matrix ist die Formulierung der wesentlichen Aktivitäten und das Kaskadieren der Unternehmensziele auf Bereiche und Abteilungen.

Auf diese Weise gelingt auch die Kommunikation der Strategie hervorragend. Ein besonders wichtiger Aspekt der Kommunikation ist es, die Transparenz des (individuellen) Beitrags zur Strategiezielerreichung herzustellen – ein nicht zu unterschätzender Beitrag für die letztendliche Umsetzung der Strategie.

Der Erfolg gibt der adstec IIT GmbH recht – Strategiearbeit ist wichtiger denn je.