Unternehmens- und Führungskultur – Die Renaissance der Produktivität

In Deutschland arbeiten so viele Beschäftigte wie noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. Im Herbst 2013 kletterte die Zahl der Erwerbstätigkeiten erstmals seit der Wiedervereinigung auf mehr als 42 Millionen. Die Zahl der Arbeitslosen sank mit rund 2,8 Millionen auf ein Rekordtief.

Die Erwerbstätigkeit in Deutschland hat einen neuen Rekordwert erreicht. Im September hatten 42,1 Millionen Bürger einen Job. Damit wurde zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung die 42-Millionen-Marke überschritten, berichtete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Wer allerdings annimmt, dass es hierzulande auch mehr Arbeit als früher gibt, der täuscht sich.

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Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben

Oder positiv gewendet: „Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist“ (Victor Hugo).

Das Thema „Qualität der Unternehmensführung“ ist seit einigen Monaten verstärkt in der personalwirtschaftlichen Diskussion. Man kann dafür nur dankbar sein. Überdurchschnittliche Führung führt zu überdurchschnittlichen Ergebnissen. Das ist unbestritten: in einem umfangreichen Forschungsprojekt („Unternehmenskultur, Arbeitsqualität und Mitarbeiterengagement in den Unternehmen in Deutschland“; Forschungsprojekt Nr. 18/05 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales) konnte gezeigt werden, dass die einzelnen Aspekte einer partizipativen Führungs- und Unternehmenskultur in Kombination rund 30 Prozent der Unterschiede beim finanziellen Erfolg von Unternehmen erklären können.

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Qualität der Unternehmensführung – Top Secret?

Qualität der Unternehmensführung – Top Secret?

„Haben wir die richtigen Chefs?“ Unter dieser Überschrift lief in den vergangenen Wochen eine angeregte Diskussion auf FAZ.net über die Führungsqualitäten deutscher Manager. Es begann mit deftigen Thesen von Joachim Sauer, der als Präsident des Bundesverbandes der Personalmanager die Fähigkeiten deutscher Führungskräfte geißelte. Dieses Phänomen machen sich Berater und populistische Redner zunutze, indem sie je nach Publikum unter tosendem Applaus jeweils die nicht Anwesenden als Führungsproblem brandmarken: Da sind „die da oben ohne Vision“, „die da unten ohne Motivation“ oder – besonders beliebt – „die dazwischen eine Lähmschicht“.

Gedanken zur Qualität der Unternehmensführung

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