Toxische Führung – das klassische Führungs-Dilemma

Führungskräfte müssen nicht nur Leistung erbringen, sie sollen auch Vertrauen schaffen.

Was aber ist zu tun, wenn eine Führungskraft sich ausschließlich auf Leistung fokussiert – und diese auch erbringt – , aber lediglich über eine unzureichende Werteorientierung verfügt und somit nicht in der Lage ist, Vertrauen zu schaffen? Das typische Führungs-Dilemma, das fast jeder aus eigenem Erleben kennt: Chefs, die ihre Ziele erreichen und sogar übertreffen, in deren Abteilung aber Angst und Schrecken herrschen.

Wie würden Sie entscheiden?

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„Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man, wer ohne Badehose schwimmt.“

Warren Buffett verwendet dieses Bild, um zu verdeutlichen, dass erst in Krisenzeiten sichtbar wird, welche Unternehmen schlecht vorbereitet sind. In Zeiten wirtschaftlichen Aufschwungs kann es so wirken, als ob viele erfolgreich sind. Doch wenn schwierige Zeiten kommen („die Ebbe“), werden Schwächen oder Fehlentscheidungen der Vergangenheit offengelegt.

Dass viele Betriebe einer Ebbe gegenüberstehen, zeigt die Graphik der INSM, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft GmbH.

Was bedeutet dies für die Führungs- und Unternehmenskultur?

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Führungskräfte können von Jonathan Tah lernen

„Einer wie kein anderer“ betitelte die FAS am 08.09.2024 einen Artikel über Jonathan Tah. Darin erfuhr der Leser u.a., dass Tah versucht, seine Leistungen mithilfe eines Performance-Coaches und einer Psychologin zu verbessern.

„Tatsächlich arbeite ich mit Visualisierungen und Affirmation. Das ist kein Hokuspokus. Es ist verrückt, wie man sich auf diese Weise selbst stärken kann“, wird Tah zitiert.

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„Unternehmenskulturen sind ageist“

Man lernt täglich dazu, auch im (hohen) Alter. „Ageist“ ist ein Adjektiv – so erzählte es mir ChatGPT -, „das sich auf eine Person oder eine Handlung bezieht, die Altersdiskriminierung zeigt oder unterstützt. Wenn jemand ageistisch ist, bedeutet das, dass er oder sie Vorurteile, Stereotypen oder Diskriminierung aufgrund des Alters zeigt oder unterstützt.“

Ich lernte ferner, dass die Vereinten Nationen (UN) 2021 bis 2030 zum „Jahrzehnt des gesunden Alterns“ erklärt haben. Und das eine gewisse Lisa Warth das Thema bei der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) verantwortet und sagt, warum Unternehmen handeln müssen und Age Inclusiveness besser ist als Age Diversity.

Echt jetzt?

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So werden Unternehmen (selbst)wirksam

Selbstwirksamkeitserwartung (englisch self-efficacy) ist ein psychologisches Konzept. Es bezeichnet das Vertrauen einer Person, aufgrund eigener Kompetenzen gewünschte Handlungen auch in Extremsituationen erfolgreich selbst ausführen zu können. Der Begriff wurde in den 1970er-Jahren von dem kanadischen Psychologen Albert Bandura entwickelt.

Tritt der gewünschte Erfolg ein, erfahren diese Personen, dass sie selbstwirksam sind, machen also eine entsprechende Selbstwirksamkeitserfahrung. Diese Erfahrung wiederum stärkt die Selbstwirksamkeitserwartung hinsichtlich zukünftiger Herausforderungen. Selbstwirksamkeit ist also entscheidend für den Erfolg und Erfolg ist entscheidend für die Selbstwirksamkeit.

Dem Begriff der Selbstwirksamkeit ist also die Handlung immanent. Oder wie der Rheinländer es einfach, aber treffend ausdrückt: „Vun nix kütt nix!“

Am Beispiel der Nachhaltigkeit zeige ich Ihnen die Übertragbarkeit auf Unternehmen.

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