Unternehmen sprangen auf den New-Work-Zug auf, ohne zu wissen, wohin die Reise tatsächlich geht. Ein update zu drei Mythen über die neue Arbeitswelt, die Carlos Frischmuth, MD bei der internationalen Personalberatung Hays, in einem am 03.01.2022 erschienen Artikel formulierte (New Work, New Normal, New What?).
Ja, es ist der Carlos Frischmuth, der als Autor im Jahr 2021 das erfolgreiche FAZ-Buch „New Work Bullshit: was wirklich zählt in der Arbeitswelt“ veröffentlichte.
Befeuert durch die Corona- Regeln der Jahre 2020 und 2021, redeten wir seit einigen Jahren über New Work und die Veränderung der Arbeitswelt. Das Pendel schien mir schon immer ein wenig zu weit ausgeschlagen zu sein und kommt jetzt mit einiger Wucht zurück.
„Wir kommen aus einer Phase, in der Kultur mit maximaler Mitarbeiterorientierung gleichgesetzt wurde. Da sind romantische Vorstellungen entstanden, dass wir nur noch vier Tage arbeiten müssen, uns den Job frei aussuchen können und so gestalten, wie er uns passt. Diese Vorstellung war realitätsfern.“ (Inga Dransfeld-Haase, BPM-Präsidentin am 07.01.2025 im Interview „HR steht am Scheideweg“ | haude.de/ personal)
Ich möchte die drei Beispiele von Frischmuth aus der New-Work-Debatte aufnehmen und Ihnen aufzeigen, wo wir uns jetzt, vier Jahre nach dem o.a. Artikel befinden, wenn wir von Remote-Arbeit, selbstführenden Teams und Sinnstiftung sprechen.
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