Sprache schafft Bewusstsein.

Die sprachliche Gleichbehandlung von Frauen und Männern stelle darauf ab, Frauen als Trägerinnen von Rechten und Pflichten anzusprechen und sie nicht hinter dem generischen Maskulinum unsichtbar werden zu lassen. Sprache schafft Bewusstsein. Dazu passen Meldungen vom 08.09.2023 wie diese: „Es gibt acht Lehrstühle für Kernforschung, aber 173 Lehrstühle für Genderforschung“ (https://tinyurl.com/2p977zkn).

Etwas ähnliches geschah in den letzten Jahrzehnten in vielen Lebensbereichen, auch in der Wirtschaft. Wenn ich die Posts der letzten Jahre so vor meinem geistigen Auge Revue passieren lasse, dann fallen mir Begriffe ein wie Work-Life-Balance, Workation, 4-Tage-Woche, bedingungsloses Grundeinkommen, Altersteilzeit, New Work mit all seinen Facetten, Home Office, Arbeitsortautonomie, Arbeitszeitautonomie, Achtsamkeit, Sinnfindung, Working Out Loud, Crowdworking, Hackathons, Barcamps, New Pay u.v.a.m.

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Die Materialitätsanalyse Teil 2 – Wesentlichkeit der Auswirkungen (Relevanzbewertung)

Die Auswirkungen der eigenen Geschäftstätigkeit auf Mensch und Umwelt sind identifiziert (siehe Newsletter Augsut 2023), nun geht es um die Kernfrage, nicht nur für die Berichtspflicht: Welche Auswirkungen sind relevant im Sinne von materiell/ wesentlich?

Die Antwort auf diese Frage der sog. Impact Materiality ist der Gegenstand dieses Artikels.

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Nachhaltigkeit (sberichterstattung) für den Mittelstand – Delegierter Rechtsakt zum Set 1 der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) veröffentlicht.

Die Europäische Kommission hat am 31.7.2023 den Delegierten Rechtsakt zum Set 1 der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) veröffentlicht. Auch wenn eine Bekanntmachung im EU-Amtsblatt und damit das offizielle Inkrafttreten noch aussteht, sind damit nun erstmals verbindliche Standards zur Nachhaltigkeitsberichterstattung in der EU festgelegt. Diese sind bei der Umsetzung der EU-Nachhaltigkeitsberichterstattungs-Richtlinie (Corporate Sustainability Reporting Directive, CSRD) von den dort verpflichteten Unternehmen zwingend zu beachten.

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Die Materialitätsanalyse Teil 1 – Identifikation der Auswirkungen (impacts)

Sobald sich das Unternehmen Klarheit über das eigene Umfeld verschafft hat – insbesondere über die Wertschöpfungskette sowie die Interessen der Stakeholder -, geht es an die Identifikation der Auswirkungen der eigenen Geschäftstätigkeit auf Mensch und Umwelt sowie an die Identifikation der Auswirkungen von Nachhaltigkeitsaspekten auf die eigene unternehmerische Tätigkeit.

Dies ist der Gegenstand der doppelten Wesentlichkeit bzw. der double materiality.

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