Sie haben es weder zum Wort noch zum Unwort des Jahres geschafft. Das wäre auch der Ehre zu viel gewesen.
Aber in der Management- und Coaching-Literatur spielten sie dennoch eine gewisse Rolle. Man kann in diesem Zusammen durchaus von Managementmoden sprechen, böse Zungen sprechen gerne von Bullshitbingo.
Wie die (Kleider-) Mode, beschreiben auch Managementmoden die in einem bestimmten Zeitraum geltenden Regeln, Dinge zu tun oder zu gestalten, die sich mit den Vorstellungen der Menschen im Laufe der Zeit geändert haben. Moden sind Momentaufnahmen im kontinuierlichen Wandel. Mit Moden werden in der Regel eher kurzfristige Äußerungen des Zeitgeistes assoziiert. Längerfristige Wahrnehmungen der Zeitgeistes, die sich über Modewellen hinweg in positiver Bewertung halten können, gelten nicht als Mode, sondern als Klassiker.
Klassikern in der Führung liegen wissenschaftliche Erkenntnisse zu Grunde, Moden in der Führung nicht.
Ach ja, ich vergas es beinahe zu erwähnen: es geht um Servant Leadership und Authentic Leadership.
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