Eisberg wirksamer Führung

Das „Eisberg-Modell“ ist ein gerne verwendetes Bild, um individuelles Verhalten zu erläutern. Was man über der Oberfläche sieht, sind das Handeln und die Handlungsergebnisse. Unter der Oberfläche werden die Aspekte dargestellt, die der Wahrnehmung des Beobachters regelmäßig  verborgen bleiben. Je nach Intention der Darstellung sind das z.B. Motivation, Sozialisation, Werte, Einstellungen, absolvierte Übungsstunden gescheiterte Versuche, u.v.a.m.

Wenn hier vom Eisberg wirksamer Führung die Rede ist, dann könnte man das auf individuelles Führungsverhalten und individuellen Führungserfolg übertragen.

Der Transfer auf das Führen von Organisationen ist aber ebenso spannend und sinnvoll.

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Continuous Improvement mit Steve Jobs – alter Kaffee oder immer noch aktuell?

Dieser Tage bin ich auf ein älteres Video von Steve Jobs zum Continuous Improvement gestoßen. Es scheint mir immer noch – trotz parallel verlaufenden disruptiven Entwicklungen – sehr aktuell zu sein.

Kontinuierliche Verbesserung ist ein Prozess, bei dem Unternehmen, Teams oder Einzelpersonen systematisch kleine, schrittweise Verbesserungen vornehmen, um Effizienz, Qualität und Leistung zu steigern. Es basiert auf der Grundannahme, dass es immer Möglichkeiten gibt, Prozesse zu optimieren.

Wie funktioniert Continuous Improvement?

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Disziplin als Schlüsselkompetenz der Zukunft?

Reinhard Sprenger hat einmal versucht das Wort Comittment zu übersetzen. Er landete schließlich bei „Selbstverpflichtung“ und war damit dennoch nicht wirklich glücklich. Es beinhalte das „Jammertalwort“ der Pflicht in der Mitte.

Ein Jammertalwort ist ein Begriff, der eine negative oder leidvolle Bedeutung transportiert, oft mit einer gewissen Schwere oder Klage verbunden. Beispiele wären „Mühsal“, „Plage“ oder „Entbehrung“.

Ähnliches schreiben viele Menschen wohl der „Disziplin“ zu. Aber nein, „Disziplin“ ist kein Jammertalwort. „Disziplin“ beschreibt Selbstkontrolle, Ordnung oder ein bestimmtes Regelwerk – das kann zwar als anstrengend empfunden werden, aber es ist nicht von Natur aus negativ oder klagend. Disziplin wird oft sogar positiv im Sinne von Zielstrebigkeit und Erfolg gesehen.

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(IM)PROVE your Leadership

Wenn der Fokus auf Kontinuierliche Verbesserung ins Auge gehen kann

Entwicklung und Umsetzung der Business-Strategie sind wesentliche Bestandteile der Unternehmensführung. Mein Denkmodell ist wesentlich geprägt von Peter Drucker, Aloys Gälweiler, Hans Hinterhuber und Michael Porter. Es unterscheidet im wesentlichen vier grundsätzliche strategische Ausrichtungen, die selbstverständlich auch in Mischformen auftreten:

  • Wachstum: mehr Absatz/ Umsatz in den Märkten mit im Wesentlichen vorhandenen/ bekannten Produkten bzw. Dienstleistungen.
  • Produktivität: bessere Ressourcennutzung im weitesten Sinne, u.a. durch die Kontinuierliche Verbesserung.

Beide Ausrichtungen sind in meinem Denkmodell der strategischen Herangehensweise Exploitation zugeordnet.

Warum das nicht reicht?

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