In der Psychologie und Organisationsforschung gilt Feedback als zentraler Mechanismus für das Lernen. Sowohl für die Individuelle Handlungstheorie als auch für die Systemtheorie gilt: Menschen und Systeme können sich nur verbessern, wenn sie Informationen über ihre (Handlungs-) Ergebnisse bekommen.
Ohne Feedback:
- weiß man nicht, ob und wie das eigene Verhalten wirkt;
- ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich Fehler wiederholen, größer;
- verläuft die Lernkurve flacher.
Spätestens seit der Metaanalyse von Avraham N. Kluger und Angelo DeNisi ist aber auch bekannt, dass sich in etwa einem Drittel der Fälle bei Feedback sogar die Leistung verschlechtert. Der Grund: schlecht gegebenes Feedback kann defensives Verhalten auslösen, Stress erzeugen und die Motivation des Feedbacknehmers deutlich reduzieren.
Kann Hardcore Feedback in Form von Radical Candor Meetings die Lösung sein?
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