(IM)PROVE your Leadership: „If you can’t measure it, …“ –  aktuell oder kalter Kaffee?

Der Satz „Wenn man es nicht messen kann, kann man es nicht managen“ („If you can’t measure it, you can’t manage it“) wird oft Peter Drucker zugeschrieben, einem Pionier der modernen Managementtheorie. Auch wenn der genaue Wortlaut wohl nicht von ihm stammt, so beschreibt er doch ein grundlegendes Prinzip des Managements und der Entscheidungsfindung: Metriken bzw. Erfolgsindikatoren bieten eine unverzichtbare Grundlage für das Verständnis, die Verfolgung und die Verbesserung von Prozessen oder Leistung.

Wie ich in meinem jüngsten Blogbeitrag („Selbstwirksamkeit als Führungsaufgabe“, https://tinyurl.com/aupdymcm ) dargestellt habe, ist auch Selbstwirksamkeit ohne messbare Ziele im Grunde nicht denkbar. Die Erfahrung von Selbstwirksamkeit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Entwicklung von Mitarbeitern – und eine der vornehmsten Führungsaufgaben.

Wichtige Einblicke:

1.         Metriken/ Erfolgsindikatoren/ Ziele ermöglichen Fokussierung:

Die Messung von Prozessen hilft dabei, die Zielerreichung überhaupt erst feststellen zu können. Auch Stärken und Schwächen werden identifiziert, Vorgehensweisen und Prozesse werden somit einer Verbesserung zugänglich. Ohne Daten ist es schwierig zu bestimmen, welche Aspekte des eigenen Handelns die notwendige Aufmerksamkeit erfordern.

Metriken/ Erfolgsindikatoren/ Ziele haben darüber hinaus eine koordinierende Wirkung: In Unternehmen ermöglicht die Verfolgung von Erfolgsindikatoren und deren Kaskadierung in die Unternehmensbereiche die Ausrichtung auf die Unternehmensziele.

2.         Verbesserung durch Feedback:

Metriken dienen der Erfolgskontrolle und bilden als Handlungsergebnisse die Grundlage für Feedback. Sie sind wesentlicher Bestandteil der strategischen SWOT-Analyse und bilden den Ausgangspunkt für (kontinuierliche) Verbesserungen. Dieses Prinzip ist im systemischen Denken und in Grundsätzen der Methoden zur kontinuierlichen Verbesserung wie PDCA-Zyklus, Lean Management. Kaizen oder Six Sigma verwurzelt.

3.         Mögliche Kritikpunkte:

Ein „blindes“ und ausschließliches Vertrauen in die Messung von Metriken/ Erfolgsindikatoren/ Zielen kann dazu führen, dass qualitative Faktoren vernachlässigt werden und dadurch die Entscheidungsfindung zu stark vereinfacht wird.

Das gilt vor allem für die wertvollen Aspekte der Arbeit und der Unternehmensführung, die als „soft skills“ bzw. „soft factors“ bezeichnet werden. Hierzu zählen z.B. Kreativität, Teamspirit,  Unternehmens- oder Führungskultur u.ä.; sie sind – falls überhaupt – nicht leicht quantifizierbar.

Fazit: (IM)PROVE your Leadership

Exzellente Unternehmensführung findet einen guten Mix aus belastbaren Entscheidungsgrundlagen im Sinne des „If you can’t measure it, you can’t manage it“ und der Intuition, die sich wiederum aus dem Erfahrungswissen im Zeitablauf ergibt. Beide Aspekte stärken im Übrigen auch die persönliche Handlungskompetenz. Über die rein ökonomischen Zusammenhänge hinaus gelten diese Prinzipien auch z.B. für Nachhaltigkeitsaspekte. In diesem Zusammenhang sei auf die sehr guten Ausführungen der Publikation OECD (2018), „OECD-Leitfaden für die Erfüllung der Sorgfaltspflicht für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln“, Übersetzung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, hingewisen.

■ Michael Kohlhaas

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