Voraushandeln statt nur vorausdenken – das ist das Prinzip der Unternehmen der Schwarz Gruppe.
„Wir stehen für eine Kultur des Machens, geprägt von Leistung und Bodenständigkeit. Mit unserem einzigartigen Ökosystem entlang des gesamten Wertschöpfungskreislaufs entwickeln wir unsere Geschäftsfelder konsequent weiter und stellen heute die Weichen für den Erfolg von morgen. Wir nennen das Voraushandeln.“ (Bild: Schwarz Gruppe)
So beschreibt die Schwarz-Gruppe ihre Unternehmenskultur. Von der Mission über die Strategie zum operativen Erfolg. Nicht warten, bis Herausforderungen zu Problemen werden. Chancen erkennen, nutzen und voraus handeln, das ist die Devise.
Es ist der Transfer des Rubikonmodells der Handlungsphasen auf individueller Ebene auf die Ebene der Organisation, des Unternehmens.
Ein super spannender Ansatz.
Ich habe ihn erstmals im Sommersemester 2024 an der HFU Business School Donaueschingen meinen Studenten des Wahlpflichtfachs „Leadership“ vorgestellt. Getreu dem Motto von Goethe:
„Es genügt nicht zu wissen, man muss es auch anwenden.
Es genügt nicht zu wollen, man muss es auch tun.“
Vorausdenken ist notwendig, aber nicht hinreichend. Nur das (Voraus-) Handeln bringt den Erfolg.
1. Die prädezisionale Phase – Wählen und Entscheiden
Die Phase vor der Entscheidung ist sowohl bei Individuen also auch bei Unternehmen geprägt von Abwägungen. Im unternehmerischen Kontext spielen die normativen Elemente der Unternehmensführung eine entscheidende Rolle:
- Mission – wer will ich als Unternehmens sein, was ist mein Zweck, mein Purpose?
- Vision – wo will ich als Unternehmen mittel- und langfristig stehen, wie gestalte ich meine Zukunft?
- Werte – was sind unsere Werte, unsere Prinzipien, unsere Überzeugungen, die unser unternehmerisches Handeln prägen?
2. Die präaktionale Phase – Zielsetzung und Planung
Die Phase vor dem eigentlichen Handeln ist geprägt von der klassischen Strategiearbeit. Die strategischen, meist langfristigen Ziele werden formuliert und die wesentlichen strategischen Handlungsoptionen werden festgelegt.
3. Die aktionale Phase – Handeln
Die Handlungsphase bildet den Kern der Strategiearbeit, nämlich die Strategieumsetzung bzw. die Strategieimplementierung. In dieser Phase entscheidet sich, ob das Unternehmen erfolgreich sein wird oder nicht. Hier kommt es wesentlich auf Beharrlichkeit und Konsequenz an. Daher sind gut gesetzte Follow-Up-Routinen von ausschlaggebender Bedeutung
4. Die postaktionale Phase – Bewertung der Handlungsergebnisse
In dieser Phase nach der Handlung werden die Handlungsergebnisse bewertet. In der Strategiearbeit geschieht dies oft im Rahmen eines externen Audits oder im Rahmen einer Selbstbewertung (Self-Assessment). Die Schlussfolgerungen fließen regelmäßig in die neuerlichen Handlungsphasen im Zuge der Strategiefortschreibung ein.
Fazit: IM-PROVE your leadership
Voraushandeln statt nur vorausdenken ist ein gutes strategisches Prinzip, weil es den Kern des Erfolgs, nämlich notwendigerweise das Handeln, in den Mittelpunkt des unternehmerischen Seins stellt.
Das Rubikonmodell der Handlungsphasen ist auch zur Verbesserung der Führungskultur geeignet. Dabei setzt unser Konzept IM-PROVE your leadership immer an zwei Elementen an:
- PROVE – your Leadership: Bestandsaufnahmen zur Führungsqualität in Unternehmen mit professionellen Diagnose-Tools;
- IMPROVE – your Leadership: Ableitung von Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung der Unternehmensführung und der Strategieentwicklung sowie zur Führungskräfteentwicklung.
Die Qualität des Erfolgsfaktors „Führung im Mittelstand“ lässt sich ebenso erfassen und quantifizieren, wie die Qualität eines jeden anderen betrieblichen Erfolgsfaktors. Hierfür bieten wir eine Reihe von Diagnosetools an.
■ Michael Kohlhaas
Hier finden Sie Informationen zu den Tools: https://tinyurl.com/4cfa8jvh
Hier können Sie sich kostenlos in Online-Impulsen informieren: https://tinyurl.com/3vbvxfty
Wenn auch Sie sich oder Ihr Unternehmen nachhaltig und systematisch verbessern wollen, dann sollten wir ins Gespräch kommen: 07478/ 2690 775.
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