Unternehmensführung: Kennen Sie schon das GenY-Barometer?

Selten war die Rolle von Führungskräften wichtiger für die Attraktivität eines Arbeitgebers als heute. Das ist das Ergebnis des kürzlich in Berlin vorgestellten GenY Barometers, den die Spezialisten-Jobbörse ABSOLVENTA Jobnet quartalsweise erhebt. Das Verhalten von Vorgesetzten ist entscheidend für das Arbeitgeberimage; 96 Prozent der Befragten würden den Job aufgrund eines schlechten Chefs wechseln.

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Aus Freude am Führen

Neuer BMW-Vorstand Harald Krüger mit neuem Führungsstil

Die Freude am Fahren bleibt, was sich ändert, ist die Freude am Führen: „Krüger hört zu, Reithofer nur manchmal“, sagt einer aus dem obersten Führungskreis.

Als extrem durchsetzungsstark, aber weniger autoritär wird der Neue beschrieben. Verbindlich, aber auch sehr fordernd sei Krüger. Was ihm nicht passt, markiert er mit wenigen, nüchternen Worten: „Damit fühle ich mich nicht wohl“, klingt es dann. Lauter wird’s nicht. Seine Leute verstehen auch so, was die Stunde geschlagen hat. Es findet sich jedenfalls niemand, der ihn je hätte brüllen hören. „Harald Krüger hat noch nie die Fasson verloren, dafür ist er viel zu smart, viel zu kontrolliert“, berichtet ein Top-Manager.

Er will „intrinsisch motivierte Mitarbeiter“

Früh hat der künftige Konzernchef, noch zuständig fürs Personal, erfahren, dass die nachwachsende Führungselite anders angefasst werden will, wenn die „Generation Y“ das Vorstellungsgespräch mit dem Wunsch nach Sabbatical und einer ausgeglichenen Work-Life-Balance eröffnet.

Die unter Krügers Regie entwickelten „Leadership“-Programme gelten im Konzern bis heute. „Stärkenorientierte Führung“ und solche Sachen üben sie seither, mühen sich aufrichtig, dass keiner – allem Ehrgeiz zum Trotz – als gesundheitliches Wrack rausmarschiert. Krüger war es auch, der verkündet hat, dass bei BMW keine Platz für Boni-Jäger ist. Er wolle „intrinsisch motivierte Mitarbeiter und keine Leute, denen man ständig eine Karotte vor die Nase halten muss, damit sie sich bewegen“, hat er postuliert.

BMW ist der Primus der Premiumklasse, hält Audi und Mercedes auf Abstand. Die Aktie hat sich viermal stärker entwickelt als der Dax. Erstmals in seiner 100-jährigen Geschichte hat der Konzern im Vorjahr mehr als zwei Millionen Autos verkauft, erstmals hat BMW mehr als 80 Milliarden Euro eingenommen (und damit den traditionell überlegenen Lokalrivalen Siemens überflügelt). 117.000 Menschen gibt BMW heute Lohn und Brot.

Erfolg macht sexy

So geht Employer Branding: Monat für Monat gehen 20.000 neue Bewerbungen im Hauptquartier ein.

Immer mehr Mittelständler haben dies für sich erkannt und schließen sich unserer „Manufaktur für Führungskultur im Mittelstand e.V.“ an. Leistung und Arbeitszufriedenheit sind kein Widerspruch, sie bedingen einander.

 

 

2. Unternehmertreffen der Region Reutlingen/ Tübingen/ Mittlere Alb

Profitieren Sie von den Führungserfahrungen von Unternehmern aus der Region.

Gute Führung wird in Zeiten des demographischen Wandels immer wichtiger. Qualifizierte  Fach- und Führungskräfte wählen sich in naher Zukunft die Unternehmen aus, bei denen sie arbeiten wollen. Es werden die Unternehmen sein, bei denen sie ihre Potenziale entfalten und den Unternehmenserfolg mitgestalten können.

Die nächste regionale Netzwerkveranstaltung findet am Freitag, den 26.06.2015 in Renningen bei der K2-systems statt. Frau Katharina David, die Geschäftsführerin der K2-systems wird Gastgeberin und Referentin sein.

Alle Details zur Einladung finden Sie hier: „Mitarbeitermotivation: Was kommt nach dem Turnaround?“

 

1. Unternehmertreffen der Region Reutlingen/ Tübingen/ Mittlere Alb: Gute Mitarbeiter brauchen gute Führungskräfte

Das war der Titel des 1. Unternehmertreffens der Region Reutlingen/ Tübingen/ Mittlere Alb der „Manufaktur für Führungskultur im Mittelstand e.V.“.

Wir waren am 16.04.2015 zu Gast bei Martin Beer, dem Geschäftsführer der Stadtwerke Rottenburg.

Beer berichtete auf sehr authentische Weise von seinen Erfahrungen mit dem Thema „Führungskultur“ in seinem Unternehmen. Der persönliche Umgang mit Unsicherheiten und Fehlern waren nur zwei Aspekte, die Beer überraschten, als die Stadtwerke sich im Jahr 2014 erstmals umfassend dem wichtigen Thema „Mitarbeiterführung“ angenommen hat.

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…. Mehr als nur Schalung: Investition in die führenden Köpfe

Die MEVA Schalungs-Systeme GmbH ist ein unabhängiges, in zweiter Generation familien-geführtes, mittelständisches Unternehmen mit ca. 500 Mitarbeitern und einer Jahresgesamtleistung von über € 100 Mio.

Seit 1970 ist MEVA Pionier und Impulsgeber der Schalungsbranche. Viele Erfindungen und Entwicklungen der MEVA sind heute Branchenstandard: von der modularen Rahmenschalung über das Schalschloss bis hin zum geschlossenen Rahmenprofil.

Der Schalungshersteller ist an 40 Standorten weltweit tätig, Stammsitz ist Haiterbach im Nordschwarzwald. Hier sind Forschung, Entwicklung, Produktion, Logistik, Technik und Vertrieb zuhause.

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