Investition in Führungskultur bei der Zahnen Technik GmbH

Die Zahnen Technik GmbH ist ein 1958 gegründetes und deutschlandweit sowie im benachbarten Ausland renommiertes Fachunternehmen für Elektro- und Maschinentechnik. Zahnen versteht sich als innovativer Mittelständler, der sich auf technologische Herausforderungen in den Zukunftsthemen Energie und Ressourcenschutz konzentriert. Zahnen Technik entwickelt, liefert und montiert Maschinen und elektrotechnische Einrichtungen für Kläranlagen, Pumpstationen, Regenwasserbewirtschaftungsanlagen und Biogasanlagen.

Über all die Jahre hat das Unternehmen seinen ursprünglichen Standort in der Eifel bewusst und überzeugt beibehalten. In Zeiten des demographischen Wandels und der Urbanisierung keine Selbstverständlichkeit. Die Verbandsgemeinde Arzfeld im Grenzgebiet zu Belgien und Luxemburg ist ein lebendiger Ort im Herzen Europas, der Lebensqualität gerade für junge Fachkräfte und ihre Familien bietet.

Der Markt wächst – und auch das Team von Zahnen Technik ist gewachsen. In den vergangenen zwei bis drei Jahren hat sich die Belegschaft verdoppelt und beträgt mittlerweile rund 80 Mitarbeiter.

Das geht in dem beschriebenen Umfeld nur, wenn das Betriebsklima und die Führungskultur stimmen: „Wir suchen Menschen, die eigenverantwortlich arbeiten wollen, Lust an Innovationen haben sowie die ihre Aufstiegschancen nutzen und andere Menschen und Regionen kennen lernen wollen“, so Herbert Zahnen, der Inhaber der Zahnen Technik GmbH.

Und deshalb investiert Herbert Zahnen nicht nur in Maschinen und Gebäude, sondern auch in kluge Köpfe.

Zur Sicherung der Führungsqualität nach der Wachstumsphase führte die Zahnen Technik GmbH ein Facilitationprogramm der 100PersEnt GmbH & Co. KG für ihre Führungskräfte durch.

„Besonders der umsetzungsbegleitende Ansatz mit relativ kurzen Workshops über rund vier Monate hat uns gefallen. In dieser Zeit wurden die Führungskräfte nicht nur auf Ihr erweitertes Aufgabengebiet nach Wachstum und Umstrukturierung vorbereitet. Es wurden auch konkrete wirtschaftliche Ziele erreicht, die dem Unternehmen einen unmittelbaren finanziellen Vorteil verschafft haben“, so Zahnen.

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Das Bild zeigt (v.l.n.r.): Peter Wirtz (Leiter Projektmanagement), Elmar Hennes (Leiter Engineering) und Herbert Zahnen (Geschäftsführender Gesellschafter)

 

Schafft die Personalabteilung ab!

Die meisten Personalchefs liefern CEOs wenig Mehrwert. Zeit, die Personalabteilung aufzulösen und die Arbeit neu zu organisieren – meint jedenfalls Berater Ram Charam. In seinem Beitrag für den HARVARD BUSINESS MANAGER fordert er nichts weniger als die Abschaffung von HR.

Was ist von dieser Forderung zu halten?

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Führung und (psychische) Gesundheit

„Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem.“ Dieser Ausspruch von Roman Herzog aus seiner berühmten Ruck-Rede gilt auch im Bereich der psychischen Gesundheit. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: die Anzahl der Fälle von Arbeitsunfähigkeit durch psychische Erkrankungen steigt ebenso seit Jahren an, wie der Anteil der Diagnosegruppe „Psychische und Verhaltensstörungen“ an den jährlichen Rentenzugängen wegen verminderter Erwerbsfähigkeit. Die Qualität der Führung spielt in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle.

Höchste Zeit und gesetzliche Notwendigkeit, die Gefährdungsbeurteilung auf die Führungsqualität auszudehnen.

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Unternehmens- und Führungskultur – Die Renaissance der Produktivität

In Deutschland arbeiten so viele Beschäftigte wie noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. Im Herbst 2013 kletterte die Zahl der Erwerbstätigkeiten erstmals seit der Wiedervereinigung auf mehr als 42 Millionen. Die Zahl der Arbeitslosen sank mit rund 2,8 Millionen auf ein Rekordtief.

Die Erwerbstätigkeit in Deutschland hat einen neuen Rekordwert erreicht. Im September hatten 42,1 Millionen Bürger einen Job. Damit wurde zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung die 42-Millionen-Marke überschritten, berichtete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Wer allerdings annimmt, dass es hierzulande auch mehr Arbeit als früher gibt, der täuscht sich.

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2. BMM Award 2015: die Zeit ist reif

„Die Studie stammt aus dem Jahr 2006. Wie stehen denn die Unternehmen, die in der Studie als vorbildlich genannt sind, heute da?“ Die Frage wurde mir dieser Tage im Rahmen eines Workshops gestellt, in dem ich Ergebnisse aus dem Buch von Heike Bruch und Sumantra Ghoshal „Entschlossen führen und handeln“ zitierte.

Eine grundsätzlich zulässige und berechtigte Frage. Was ich aber immer wieder – sowohl in meiner Führungspraxis als auch in meiner Zeit als Berater und Facilitator – wahrnehme: solche Fragen werden mitunter missbraucht, um notwendiges Handeln zu verhindern. Sie streuen Zweifel an der Qualität der Daten, fördern das Aufschieben von Entscheidungen, wo im Grunde die Situation hinreichend klar ist und entschlossenes Handeln erfordert. Ist es gar der Zweck solcher Fragen, gestellt von Bedenkenträgern? „Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem“, so lautete die Erkenntnis des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog in der berühmten „Ruck-Rede“.

Unser BMM Award 2015 für „Bestes Management im Mittelstand“ ist für umsetzungsstarke und handlungsorientierte Mittelständler konzipiert.

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