Was ist das Ziel von Führungskräfteentwicklung?

Für Viktor Lau, Leiter Personal- und Organisationsentwicklung der Bremer Landesbank, sind psychotherapeutische oder spirituell orientierte Formate in der Personalentwicklung fehl am Platze. In seinem „Schwarzbuch Personalentwicklung“ rechnet der Autor mit diesen fragwürdigen Ansätzen ab, die einer nötigen Professionalisierung der Personalentwicklung im Wege stünden. Das Interview mit dem HUMANRESOURCESMANAGER.DE (Interview) gab den Ausschlag für diesen Artikel.

Worum geht es bei der Professionalisierung der Führungskräfteentwicklung?

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Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben

Oder positiv gewendet: „Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist“ (Victor Hugo).

Das Thema „Qualität der Unternehmensführung“ ist seit einigen Monaten verstärkt in der personalwirtschaftlichen Diskussion. Man kann dafür nur dankbar sein. Überdurchschnittliche Führung führt zu überdurchschnittlichen Ergebnissen. Das ist unbestritten: in einem umfangreichen Forschungsprojekt („Unternehmenskultur, Arbeitsqualität und Mitarbeiterengagement in den Unternehmen in Deutschland“; Forschungsprojekt Nr. 18/05 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales) konnte gezeigt werden, dass die einzelnen Aspekte einer partizipativen Führungs- und Unternehmenskultur in Kombination rund 30 Prozent der Unterschiede beim finanziellen Erfolg von Unternehmen erklären können.

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Gute Führung bindet Fachkräfte

Die klassische Volkswirtschaftslehre betrachtet seit Adam Smith die Faktoren Arbeit, Kapital und Boden. Neuerdings werden häufig auch Wissen (Humankapital) oder die Führung eines Unternehmens als volkswirtschaftlicher Produktionsfaktor angesehen. Je knapper solche Produktionsfaktoren sind, desto sorgfältiger werden sie gehegt und gepflegt. Für Mitarbeiter und Mitarbeiterführung werden also goldene Zeiten anbrechen. Für schwache Führungskräfte wird es ein eher hartes Brot. Und das ist auch gut so, sowohl für die Mitarbeiter als auch für den Unternehmenserfolg.

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Fünf Schritte für bessere Führung

Die neuerliche Diskussion um das Thema wurde Ende letzten Jahres von Joachim Sauer, Präsident des Bundesverbandes der Personalmanager durch einen Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) angestoßen. Gemeinsam mit dem Wirtschaftspsychologen Alexander Cisik hatte er zehn provokante Thesen zur Qualität von Führungskräften ausgelöst. In einem Beitrag in derselben Zeitung formulieren die Beiden nun fünf Schritte auf dem Weg zu mehr Führungsqualität. Die Gliederung dieses Artikels orientiert sich an den fünf Schritten, die in kursiver Darstellung dem Artikel entnommen sind.

„Gestaltet eine zeitgemäße Führungskultur!“

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Warum Facilitation und Coaching so wirksam sind

„Autos kann man nicht von innen anschieben“. So las ich es dieser Tage in einem Post in einem der sozialen Netzwerk. Anstöße und solche „Anschieber“ kommen oft erst von außen, wenn man die eigene Position hinterfragt. Warum ist das so? Weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist, was Segen und Fluch zugleich ist. Die Bildung von Gewohnheiten ist einerseits das Ergebnis von Lernprozessen. Wenn die Gewohnheiten aber einmal etabliert sind, dann verhindern sie oftmals neues Lernen. Das ist der Grund, warum (Selbst-) Reflektion als eine der entscheidenden Voraussetzungen für die Entwicklung nicht nur von Führungskräften gesehen wird.

Was das mit Facilitation und Coaching zu tun hat? Eine ganze Menge.

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Qualität der Unternehmensführung – Top Secret?

Qualität der Unternehmensführung – Top Secret?

„Haben wir die richtigen Chefs?“ Unter dieser Überschrift lief in den vergangenen Wochen eine angeregte Diskussion auf FAZ.net über die Führungsqualitäten deutscher Manager. Es begann mit deftigen Thesen von Joachim Sauer, der als Präsident des Bundesverbandes der Personalmanager die Fähigkeiten deutscher Führungskräfte geißelte. Dieses Phänomen machen sich Berater und populistische Redner zunutze, indem sie je nach Publikum unter tosendem Applaus jeweils die nicht Anwesenden als Führungsproblem brandmarken: Da sind „die da oben ohne Vision“, „die da unten ohne Motivation“ oder – besonders beliebt – „die dazwischen eine Lähmschicht“.

Gedanken zur Qualität der Unternehmensführung

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Die Kuschel-Generation Y – Angst der Alten vor den Jungen?

„Kuschelgeneration Y“, so lautete die Überschrift eines Beitrages im Manager Magazin. Und weiter: „Anspruchsvoll, Ich-bezogen, keine Lust zu führen: Die Berufseinsteiger von heute bevorzugen eine kuschelige Atmosphäre und fordern Eltern-, Teil- und Auszeiten, schreibt das MANAGER MAGAZIN. Haben sie mit diesen Voraussetzungen das Zeug zum Manager von morgen? Eine Frage, auf die der umfangreiche Beitrag von Arbeitsmarkt-Experte Klaus Werle, Antworten sucht. Eine Analyse.“

Weiter es in dem Beitrag u.a.: „Henkel bezahlte den Umzug und half bei der Wohnungssuche, Vos revanchiert sich mit Leistungswillen: „Wenn das Projekt Spaß macht und sinnvoll ist, arbeite ich auch gern zehn oder zwölf Stunden am Tag und achte weniger auf Freizeit.“ Aber: Ein Dauerzustand sollte das nicht sein – und starre Arbeitszeiten kommen ihm nicht in die Tüte.“

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